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White Hat und Black Hat SEO

White Hat und Black Hat SEO

Was versteht man unter Black Hat und White Hat SEO?

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Hacker-Szene, doch lassen sich die Vorgehensweisen und Methoden auch (nur vom Begriff her) auf die Suchmaschinenoptimierung runterbrechen. Die Art und Weise mit der man SEO betreibt beeinflusst stark das Ranking und somit auch den mittel- und langfristigen Erfolg einer Webseite. Allgemein wird zwischen zwei Arbeitsweisen unterschieden: Black Hat und White Hat.

Beide Methoden unterscheiden sich, wie die Farben Schwarz und Weiß, erheblich voneinander.

White Hat

White Hat SEO verinnerlicht die Webmaster Richtlinien und arbeitet ehrlich und transparent! Der Verzicht von Trickserei und Manipulation ist dabei elementar, denn diese Optimierungsweise setzt auf langfristige Rankings. Die höchste Priorität einer Webseite sollte der Nutzen und Mehrwert für den User sein, nicht für Google! Zwar beansprucht White Hat SEO viel Zeit und Aufwand, doch am Ende ist der Ertrag lohnenswert.

Einen Teil der White Hat Methoden haben wir in unseren SEO-Tutorials für euch zusammengefasst:

  1. SEO Grundlagen Teil 1 (URL)
  2. SEO Grundlagen Teil 2 (URL)
  3. SEO Grundlagen Teil 3 (Sitemap und Robots.txt)
  4. Data Highlighting

Black Hat

Da die Suchmaschinen solche Vorgehensweisen massiv bekämpfen, sollte man Black-Hat Maßnahmen unbedingt vermeiden.

Unter Black Hat versteht man im Grunde die Nichteinhaltung der Google Webmaster Richtlinien. Die Black Hat Methoden zielen darauf ab das Ranking durch Quantität und „dirty tricks“ zu beeinflussen. Sobald Back Hat SEO aufgedeckt wird, muss der Webseiten-Betreiber mit Abmahnungen von Suchmaschinen rechnen, sowie einem wesentlich schlechterem Ranking oder gar mit der Löschung der Webseite aus dem Index.

Ein Großteil der Back Hat SEOs rechnet im Vorfeld damit, dass die Webseite nicht lange im Index verweilt. Die Methoden erzeugen zwar schnelle Ergebnisse, diese verschwinden aber auch genauso so schnell, wie sie indiziert wurden. In den meisten Fällen, geht es nur um die schnelle Generierung von Besuchern und Umsatz.

Black-Hat Maßnahmen:

  • Cloaking
    Cloaking bedeutet zwei unterschiedliche Seiten für eine URL zu erstellen. Dabei wird bei der Suchmaschinen zuerst die optimierte Seite eingereicht und danach die Seite für den User. Somit steigt die erste Seite im Ranking schnell nach oben – die zweite Seite richtet sich dann nur an den User. Meist steht Werbung oder der Abverkauf im Vordergrund.
  • Link- oder Blog-Spamming
    Bei dieser Art des Spammings werden Kommentar- Trackback-Funktion ausgenutzt, um eigene Links zu „pushen“. Diese sind durchweg künstlich und haben keinen Nutzen für den User.
  • Doorway Page
    Doorway Pages sind Seiten, die meist Keywordspamming beinhalten. Sie werden ausschließlich für eine hohe Ranking-Position erstellt. Auf der eigentlichen Seiten, sind Doorway Pages nicht über die reguläre Seitenstruktur zu erreichen, sondern werden nur von Crawlern gelesen.
  • Page Spoofing
    Unter Page Spoofing versteht man eine Seite, die auf ein bestimmtes Keyword optimiert wurde und durch eine Umleitung für den User nicht sichtbar ist.
  • Page Stuffing (Duplicate Pages)
    Hierbei wird die gleiche Seite in leicht veränderter Form mehrmals eingereicht. Dadurch wird der Suchmaschine suggeriert, dass die Seite viel Content und somit auch eine höhere Relevanz besitzt.
  • Keyword Stuffing
    Keyword Stuffing beinhaltet den sinnlosen Gebrauch von relevanten Suchbegriffen und Keywords, um die Relevanz kurzfristig zu erhöhen. Der Content hat in der Regel keinen Nutzen mehr für User.
  • Meta Tag Stuffing
    Mittlerweile beachtet Google die Meta Keywords nicht mehr.
  • Invisible Text
    Der unsichtbare Text enthält meist übermäßig häufig Keywords, die in der selben Farbe geschrieben sind, wie der Hintergrund der Webseite. Somit ist der Text nicht sichtbar für den User, aber für Google. Invisible Text war lange Zeit bei Abo-Anbietern beliebt – dem User wurden dabei die Vertragsbedingungen nicht gezeigt, sondern nur ein „kostenlos Angebot“ im Vordergrund angespriesen.

Gute SEOs sollten keine dieser Methoden verwenden. Wer es langfristig auf eine gute Suchmaschinenposition absieht, der sollte gute Inhalte anlegen und das Vertrauen zu den Usern aufbauen.

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About the Author

Fabian Scholz studierte Kommunikationsdesign und Werbung in Bielefeld. Seit 2011 ist er Dozent bei Kreativschulung, sowie Geschäftsführer der Werbeagentur ESY design.marketing in Essen.

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